WWOOF Portugal

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Geschichte

Wie alles begann

WWOOF, ursprünglich „Arbeitswochenenden auf Bio-Höfen (Working Weekends On Organic Farms)“ genannt, wurde von der Londoner Sekretärin Sue Coppard im Herbst 1971 in England ins Leben gerufen. Sie erkannte den Bedarf, Menschen einen Zugang zum Landleben zu schaffen, die, wie sie, nicht die Mittel oder Möglichkeiten hatten und dennoch begierig darauf waren, die ökologische Bewegung kennenzulernen und zu unterstützen.

 

Ihre Idee begann mit einem Probearbeitswochenende für vier Leute auf dem ökologisch-dynamischen Hof am Emerson College in Sussex. Coppard organisierte dieses über einen Kontakt zur Soil Association. Das Wochenende war ein großer Erfolg und die Dinge nahmen sehr schnell ihren Lauf. Bald waren viele Bio-Bauern und Kleingrundbesitzer willens, Menschen aufzunehmen, die interessiert daran waren, auf dieser Basis zu arbeiten (WWOOFer).

Wie es weiterging

Als die Nachfrage nach längeren Aufenthalten stieg, wurde der Name in „Bereitwillige Arbeiter auf Bio-Höfen“ (Willing Workers on Organic Farms) geändert. Da das Wort „Arbeit“ jedoch immer wieder für Verwirrung sorgte, und um dem „weltweiten“ Charakter der Organisation gerecht zu werden, steht WWOOF nun für „Weltweite Chancen auf Bio-Höfen“ (World Wide Opportunities on Organic Farms).

WWOOF UK entwickelte sich schnell und die Organisation passte ihre Planung an die Bedürfnisse der WWOOFer und Gastgeber auf der ganzen Welt an. Mittlerweile gibt es in vielen Ländern autonome WWOOF-Organisationen. Gastgeber in Ländern, in denen es keine nationale Gruppe gibt, sind unter WWOOF Independents gelistet.

Zufunkt

Mittlerweile ist WWOOF anerkannt und leistet einen wichtigen Beitrag für eine ökologischere und nachhaltigere Welt. Es kommen mehr und mehr Menschen in direkten Kontakt mit Bauern, die getreu dem Konzept der Permakultur anbauen. Beide Seiten sind unabhängig. Mithilfe weiterer Organisationen wird versucht, auf die Politik und die Konsumenten einzuwirken, um eine nachhaltigere, autarke und vernetzte Welt zu erschaffen.

WWOOF wächst kontinuierlich und „zu WWOOFen” ist in vielen Sprachen schon, wie „zu Googlen“, ein eigenständiger Begriff.

WWOOFer haben ökologisch-anbauenden Bauern tausende von Stunden an Hilfe geleistet und WWOOF Gastgeber gaben ihre Zeit und ihr Wissen an WWOOFer weiter, sie öffneten eine Tür zu einer Lebensweise, die das Leben von Menschen grundlegend verändert hat.

Weltweite WWOOF

Alle offziellen WWOOF-Webseiten finden sich unter www.wwoof.net .